
Psychoanalytische Organisationsberatung ist keine Therapie für Institutionen. Sie übersetzt psychoanalytisches Denken in den Kontext von Organisationen, Teams und Führung: Sie sorgt sich um mehr Aufmerksamkeit für unbewusste Dynamiken im Wechselspiel von Übertragung und Wiederholungsstrukturen. Psychoanalytische Beratung öffnet sich für das, was gesagt werden soll, aber nicht gesagt werden; für die Libidoökonomie der Diskurse im Zusammenhang mit der Verteilung von Lust und Unlust in Arbeitsprozessen.
Im Unterschied zu klassischem Management-Consulting stehen daher Effizienzgewinne oder Prozessoptimierungen nicht an erster Stelle, sondern mehr Einsicht in das, was eine Organisation zusammenhält oder auseinandertreibt.

Ich bringe in die Organisationsberatung meine langjährige Erfahrung als Psychoanalytiker, Supervisor und Berater ein. Meine theoretische Grundlage ist die Freudianische und Lacanianische Psychoanalyse, verbunden mit dem systemischen und sozioanalytischen Denken, wie es am Tavistock Institute (TIHR) und in der International Society for the Psychoanalytic Study of Organizations (ISPSO) entwickelt und gepflegt wird.
Ausgangspunkt meiner Tätigkeit als klinischer Berater ist die Überzeugung, dass Arbeitsplätze immer auch Beziehungsplätze sind: Orte, an denen Identifikationen, Begehren, Konkurrenz und Ideale wirksam werden und die nur dann produktiv gestaltet werden können, wenn diese Dimension einbezogen wird.

Organisationsberatung kann verschiedene Formen annehmen: Einzelgespräche mit Führungskräften, Teamsitzungen, längerfristige Begleitprozesse oder Gruppen-Workshops. Ich führe auch Group Relations Conferences durch – ein Format, das aus der Tradition des Tavistock Institute stammt und unbewusste Dynamiken in Gruppen und Organisationen erfahrbar und reflektierbar macht.
Sitzungen sind auf Deutsch oder Englisch möglich, an einem passenden Ort oder in Ihrer Organisation.